"25 Prozent Plus ab Juli: Kräftiger Beitragssprung setzt Privatversicherte unter Druck"
Zusammenfassung: "Die Beiträge für privat Krankenversicherte im Standardtarif der PKV steigen zum 1. Juli um 25 Prozent, nach einem Anstieg von rund 10 Prozent im Vorjahr. Besonders betroffen sind ältere Versicherte, die diesen Tarif nutzen, weil er günstiger ist als andere PKV-Tarife und Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bietet.
Der Standardtarif ist gesetzlich geregelt und richtet sich an Versicherte über 65 oder über 55 Jahre mit niedrigem Einkommen. Ende 2024 waren 53.900 Personen in diesem Tarif versichert. Ein Wechsel in den Tarif ist nur möglich, wenn man mindestens zehn Jahre privat versichert war und der Vertrag vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurde. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, kann nur in den ebenfalls steigenden Basistarif wechseln.
Die Beitragsanpassungen beruhen auf gestiegenen Leistungsausgaben (z.B. für Krankenhausbehandlungen) und der Zinsentwicklung. Der Gesetzgeber begrenzt zwar die Beiträge im Standardtarif – sie dürfen den Höchstsatz der GKV nicht übersteigen – doch dieser liegt aktuell bei 804,82 Euro." Artikel hier lesen